Das allerwichtigste beim Kauf einer Immobilie!

Wenn auch Sie sich für den Kauf einer Immobilie interessieren, haben Sie sich sicher schon gefragt, was das allerwichtigste dabei ist. Ist es tatsächlich die Unterschrift unter dem notariellen Kaufvertrag für das Objekt, bzw. das Grundstück oder vielmehr die Eintragung im Grundbuch, die anschließend erfolgt?

Die Eintragung im Grundbuch ist das wichtigste beim Immobilienkauf

Grundsätzlich geht es hauptsächlich immer nur darum, im Grundbuch eingetragen zu sein. Dabei handelt es sich zweifellos um den allerwichtigsten Punkt bei dem Kauf einer Immobilie. Juristen unterscheiden einerseits zwischen einem so genannten Verpflichtungsgeschäft und andererseits dem Verfügungsgeschäft.

Verpflichtungsgeschäft

In diesem Fall handelt es sich bei einem Verpflichtungsgeschäft um den Kaufvertrag selbst. Der Kaufvertrag sichert dem Käufer zu, dass der vorherige Eigentümer des Grundstückes, bzw. der Immobilie dieses Grundstück später überträgt. Somit geht es in das Eigentum des Käufers über. Das bedeutet aber noch nicht, dass Sie zu diesem Zeitpunkt bereits Eigentümer geworden sind. Erst in dem Moment, in welchem Sie als Eigentümer im Grundbuch eingetragen sind, gelten sie tatsächlich als Eigentümer. Dieser Vorgang wird als Verfügungsgeschäft bezeichnet.

Viele Möglichkeiten

Zwischen dem Abschluss des Kaufvertrages und der Eintragung in das Grundbuch kann vieles passieren. Das bedeutet, dass einiges an Zeit bis dahin verstreichen kann. Es kann nämlich zum Beispiel passieren, dass die Finanzierung scheitert. Auch andere Dinge können sich ereignen, so dass es anschließend eben nicht zur erzielten Grundbuchseintragung kommt. Eigentümer sind Sie erst dann, wenn Sie tatsächlich im Grundbuch stehen.

Es kann sogar vorkommen, dass Sie das Geld unter Umständen gezahlt haben, aber trotzdem noch nicht Eigentümer sind. Eventuell entstehen Fehler beim Notar, welche die Sache kompliziert machen.

Aktuelle Besitzer

Es ist gesetzlich vorgegeben, dass die Eigentumsverhältnisse im Grundbuch verankert werden, sobald der Verkauf von einer Immobilie abgewickelt ist. Ein solches Grundbuch gibt nicht nur Auskunft über die aktuellen Besitzer, sondern auch über die Immobilie selbst. Deshalb sollte ein interessierter Käufer vor dem Abschluss eines Vertrages einen Einblick in das Grundbuch fordern.

Klare Rechtsverhältnisse

Damit es keinerlei unklare Rechtsverhältnisse in Bezug auf Grundstücke gibt, liegt beim jeweiligen Bezirksgericht überall ein so genanntes Grundbuch auf. In diesem Grundbuch sind sämtliche Grundstücke verzeichnet, die im Bereich des jeweiligen Bezirksgerichts liegen.

Für sämtliche Grundstücke werden Grundbuchblätter angelegt. Dort befinden sich dann die wichtigsten Daten des gesamten Grundstückes, sowie eine Auflistung nach einem bestimmten System. Hierfür ist eine so genannte Verbücherung nötig. Durch die Verbücherung ist die Eintragung des Eigentumsrechts an Liegenschaften möglich. Wenn Sie sich Eigentum einverleiben wollen, wird ein eintragungsfähiger Kaufvertrag mitsamt der Aufsandungserklärung benötigt. Durch die Aufsandungserklärung wird vom Verkäufer ausdrücklich zugestimmt, dass der Käufer das Recht auf Eigentum an der jeweiligen Liegenschaft hat. Dies ist grundsätzlich die wichtigste Voraussetzung.

Der Einblick in das Grundbuch

Der Einblick in das Grundbuch ist für Sie als Käufer deshalb so interessant und so wichtig, weil eventuelle Belastungen vorhanden sein könnten. Diese bleiben auch dann bestehen, wenn ein Kauf erfolgt. Nur dann, wenn diese vom Verkäufer gelöscht werden, sind Sie als Käufer der Immobilie freigestellt.

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